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Samstag, 31.01.2009

Ein langer Brief und seine Folgen....zieh den Microstring an...

Er hatte mir einen langen Brief geschrieben und wir wollten uns treffen, er hatte ein Zimmer im Adlon gebucht und ich reiste aufgeregt in die Hauptstadt. Schon an Bahnhof erwartete mich die erste Überraschung, ein Wagen des Hotels holte mich ab und brachte mich zum Luxushotel in der Mitte der Stadt. Eine gelbe Rose hatte auf dem Rücksitz gelegen und ein Umschlag mit meinem Namen drauf. Ich schaute auf die Zeilen und auf den Inhalt des Umschlags, ein Microtanga in schwarz mit der kleinen Bitte diesen doch anzuziehen, was für eine interessante Seite an meinem Brieffreund, welcher bisher eher durch einfühlsame Worte, denn durch sexuelle Anzüglichkeiten aufgefallen war.

Aber warum lädt mich ein Mann in ein Luxushotel ein? Und warum lasse ich mich darauf ein? Wohl nur aus einem Grund, wir wollen spielen, mit uns, unseren Körpern, die Haut des Schreibers fühlen und wissen wie er sich anfühlt der Schreiber auf der anderen Seite des Briefpapiers.

Ich grinse ein wenig und ziehe mir mein Höschen von Palmers aus und erfülle meinem Brieffreund seinen Wunsch.

Sonntag, 18.01.2009

Der den ich will

Der den ich will

es braucht diesen flüchtigen Schmerz
mein rast- und besitzloses Herz
will höllisch vermissen
statt halten zu müssen
es will sein Idol nicht verlier´n

steig auf dein Denkmal zurück
schenk’ mir kein´ einzigen Blick
bleib hart
leiste kein’ Schwur
sonst wärst du ja nur
der den ich hab’

zeig keine Schwäche für mich
behalt’ dein Verlangen für dich
sei still
denn, wenn´s so wär’
dann wärst du nicht mehr
der den ich will ...
der den ich will ...

mal’ mir kein Herz an die Wand
sonst wirst du zum Spatz in der Hand
sei weiter unfassbar
verwirr’ mich, bleib unklar
genau dafür lieb’ ich dich so

steig auf dein Denkmal zurück …

Und ein ganz lieber Gruß an ein kleines Krabbeltier, vielen Dank für die sechs Beine.

Mittwoch, 14.01.2009

Cunnilingus kann nicht jeder!

Ich glaube jede Leserin dieses Weblogs hat bereits einmal die Erfahrung gemacht, dass sich jeder Mann für den größten Cunnilingus-Experten hält, leider!

Eine nasse schlapprige Zunge die sich durch unseren Beckenboden kämpft und dabei vergeblich versucht, oder manchmal noch schlimmer unter zur Hilfe nahme der Finger versucht, uns schöne Momente zu bereiten.

Das sind Momente da möchte doch jede Frau lieber "Halt" rufen, aber wann machen wir das schon? Wir wollen schließlich die Helden die zwischen unseren Beinen liegen nicht vollkommen desillusionieren, obwohl es vielleicht für die gesamte weibliche Bevölkerung besser wäre!

Bei Ellen und der Sex habe ich nun einen Link zu einem Filmchen gefunden.....

Männer gut zuhören...!

Montag, 12.01.2009

Ein neuer erotischer Weblog

Männer sind nicht immer sehr fantasievoll, aber ich habe heute einen neuen Blog in meine Blogroll aufgenommen, der Blog eines Käfers.

Sonntag, 11.01.2009

Ein Abend mit Robbie

Royal Albert Hall, es ist das Konzert meines Lebens – Robbie Williams -, ich bin dort, ich sitze ganz weit vorne, in der besten Abendgarderobe meines Lebens. Neben mir sitzt P., auch er, wie immer, wie aus dem Ei gepellt, aber ohne Schale hinter den Ohren.

Also, wir ein Traumpaar, ich langes Abendkleid, er Smoking. Wir betreten ca. 2 Stunden vor Beginn des Konzerts die Hotelbar. Die Blicke sind auf uns gerichtet, denn mein weiter Ausschnitt und die Kunst der Verpackung und Verhüllung sorgen für eine gewisse Aufregung unter den männlichen Gästen der Paar, aber auch die Damen schauen mich, teilweise sorgevoll, an.

P. ordert zwei Drinks und wir sitzen sehr relaxt und in freudiger Erregung auf das Konzert in der Bar. Die Drinks lösen eine gewisse Spannung, denn unser Flieger hatte Verspätung und der Fahrer von P.´s Firma hatte uns einfach sitzenlassen, also mussten wir ein Taxi suchen, im Stau stehen und dann hatte das Hotel das falsche Zimmer reserviert. Wir bekam was wir wollten, aber nicht was wir brauchten, denn dafür fehlte uns die Zeit, also anziehen, Drink nehmen, Limo nehmen und aussteigen. Die Meute der Fotografen hatte etwas anderes erwartet, aber aus dem schwarzen Rolls stiegen nur wir, keine Stars!

An der Hand von P. wurde ich in die Area for the VIP geführt, wir nahmen an einem Tisch mit weiteren vier Personen Platz. Der Champagner stand bereits gekühlt auf dem Tisch, der erste Gang wurde gereicht und Robbie betrat die Bühne. Ein Traum von einem Mann, ein Wunder der Entertainmentkunst. Lied für Lied, Minute für Minute versank ich immer mehr in einen Rausch aus Verzauberung, denn ich hatte noch nie so einen traumhaften Abend erlebt. An meiner Seite ein junger Gentleman, auf der Bühne der Entertainer unserer Zeit und vor mir Champagner und ein traumhaftes Menü. Ich fühlte mich wie ein Star. Eine kurze Pause kündigte sich an und ich schaute P. tief in die Augen. Er sah mich an und lächelte, nahm einen Schluck Champagner und grinste frech. Er fragte mich ob ich happy sei, was sollte ich sagen? Selten fühlte ich mich so happy, wie in diesem Moment.

Das Konzert wurde von Minute zu Minute besser, der Champagner floss und wir VIP (?) standen und applaudierten unserem Star!

P. schaute mich an und als sich eine kurze Gelegenheit ergab verzogen wir uns kurz in die hinteren Räumlichkeiten für die wichtigen Leute. P. fackelte nicht lange, er griff mir unter das Abendkleid, riss mir den Slip runter, raffte das Kleid hoch und nahm mich an einer Wand der Versorgungstunnel der Royal Albert Hall, auf der Bühne sang Robbie ein Duo mit einer weiblichen Sängerin, deren Name mir bis heute ein Rätsel ist, denn meine eigenen Schrei übertönten irgendwann den Gesang der beiden Sänger.

Kurz bevor er kam, stieß ich ihn weg, kniete mich vor ihn und ließ ihn seine Männlichkeit tief in meinen Mund versenken. Er durfte in mir kommen und neben dem Champagner an diesem Abend durfte ich das beste Getränk der Welt zu mir nehmen.

Samstag, 10.01.2009

Ein Ausflug in den Park

Selten passieren einem Menschen die wirklich schönen Dinge im Leben. Oft machen wir die schönen Momente an bestimmten Dingen fest, an Eindrücken die wir gehabt haben und danach nie wieder hatten.

An einem Samstagnachmittag im September hatte ich einen dieser Momente. Eine Limousine fuhr vor, ein Korb mit Früchten, edlen Getränken, Sandwichs & all den anderen kleinen Spielereien die für ein Picknick benötigt werden, hatte der nette Mensch in der Küche des Hotels eingepackt.

Die Dame, für die der Korb gedacht war, stieg zu mir ins Auto. Der Fahrer lächelte wissend und fuhr los. Unsere Hände berührten sich scheu, aber voller Vorfreude. Die Limousine steuerte durch die fremde Stadt, die Sonne schien und mein Herz pochte voller Freude.

Ein schöner Park mit altem Baumbewuchs erwartete uns und unser Fahrer brachte uns an ein einsames Plätzchen mit einem wundervollen Blick auf den kleinen See. Die Picknickdecke breitete sich aus, der wundervolle und leckere Inhalt des kleinen, aber feinen Weidenkörbchens, wurde wie von Feen auf der Decke trapiert. Der Champagner ergoss sich in die Gläser und ich konnte ihr in die Augen sehen. Strahlend wie die wundervolle Septembersonne blickten sie mich an und die Wärme des Tages wurde zu einem Vulkanfeuer der Gefühle.

Die Zeit verging wie im Flug, unsere Worte flogen dahin, sie lachte, ich freute mich über jedes Blitze in ihren Augen und schon bald hatten wir die Köstlichkeiten verschlungen, wir packten unser Körbchen, nahmen unsere Hände und streiften, wie ein glückliches Paar es tut, durch den Park.

Scheue Küsse wurden ausgewechselt, tiefe Blicke ausgetauscht und später in unserem Auto konnte die Klimaanlage kaum das Feuer der Leidenschaft stillen.

Sanft geleitete ich die Dame auf unser Zimmer. Auf das Bett fiel die Sonne des anbrechenden Spätnachmittags. Unsere Umarmungen wurden intensiver und unsere Küsse tiefer, zwei Körper verlobten sich und fanden zusammen, wie ein perfektes Duett auf dem Parkett bewegten wir uns und bald schon tanzten wir Walzer, Tango und Salsa, auch die langsamen Tänze kamen zum Einsatz und so wurde aus einem Nachmittag ein Abend, eine Nacht mit vielen Unbekannten und ein früher Morgen der in die Herzen den hellen Schein der Liebe aufblitzen ließ.

Tage wie diese sind die Momente im Leben die einen wissen lassen – Ja, ich habe gelebt - !

Mit ganzem Herzen einen Tag verbringen, die Nähe eines Menschen genießen und die Glücksgefühle in sich tragen zu können über die Zeit hinaus, dies macht aus einem Moment einen magischen Moment.

So einmal fühlen zu können, dies würde auch mich mit Freude erfüllen.

Dienstag, 06.01.2009

Fest, hart & voller Leidenschaft

Machen wir es kurz: Ich hatte einen Tag nach Sylvester einen wahnsinnig Kopf und wollte möglichst den ganzen Tag nichts von Sex, Männern oder sonstigen Aktivitäten wissen.

Ich lag also in meinem Bettchen und mein Kopf dröhnte.

A. kam zur Tür herein und ging in unserem Zimmer duschen, ich fragte ihn nicht was das soll und Justin schnarchte fröhlich vor sich hin.

Ich schlief weiter und machte mir keine weiteren Gedanken, doch plötzlich spürte ich Lippen auf meinen Lippen und erschrak. Ich öffnete die Augen und sah A.

Er hatte sich neben mich gelegt, nackt, ein riesen Ding streckte sich mir entgegen und er versuchte mit seinen Fingern an mir rumzuspielen. Ich raunte ihn an was der Mist soll und Justin würde schließlich neben mir liegen. Da grinste A. und meinte nur dies würde ihn nicht weiter stören. Er küsste weiter und das leider nicht schlecht. Seine Finger drangen tief in meinen heißen Schoß ein und bald gab ich ihm die Möglichkeit sein Glied in mich einzufühern. Er legte sich auf mich und stieß heftig und fast schon gewaltvoll zu, ich genoß die harten & festen Stöße, denn so spürte ich seine gesamte Männlichkeit.

Ich schaute zur Seite und sah das Justin wach geworden war und uns zusah. Er hatte seine Hand an seinem Freund und schaute mich mit weit aufgerissen Augen an.

Dienstag, 23.12.2008

Zwei Texte sind weg

Ich schaue gerade von meinem Zimmer auf das sonnige London und möchte Euch noch kurz etwas erklären. Ich bin mir zwar sicher, dass nur die wenigsten es gemerkt haben, aber ich habe zwei Texte aus diesem Blog genommen.

Ein guter Freund bat mich darum. Zuerst habe ich ihn dafür gehasst, denn diese Texte haben mir viel bedeutet. Wie viele Dinge hier hatten sie etwas mit meinem Leben und meinen Gefühlen zu tun. Später als die erste Enttäuschung sich gelegt hat, mein Verstand wieder arbeitete, der Nebel aus Tränen, Wut und Bitterkeit sich verzogen hatte, da habe ich gemerkt wie sehr ich ihm hätte Schaden können. Ich habe in diese beiden Texte sehr viele Dinge hineingeschrieben die dort nicht hingehört hätten. Zuviel von mir und noch viel mehr von ihm. Ich habe erkannt, dass meine Texte von vielen von Euch aus Lust an der Leidenschaft und der Freude am sexuell erlebten gelesen werden. Viele schreiben mir und es macht mir Spaß mit Euch in Kontakt zu treten, aber wenn Menschen um die es hier geht ihre eigenen Gefühle und ihr eigenes Leben zu sehr reflektiert sehen, dann ist dies nicht gewollt.

Es ging mir in diesen Texten um eine Liebe die ich immer noch im Herzen habe, einen Menschen der dies sicherlich liest und vielleicht auch erkennt das Gefühle keinen Schalter haben, obwohl ich mir sicher bin, wenn es einer weiß dann er, und ich ihm nicht schaden wollte.

Viele Dinge die hier stehen sind Phantasie, manche sind einfach nur die pure Wahrheit mit ein wenig Poesie vermischt. Teilweise sind die Gedanken nur kleine Teile einer ganzen Geschichte. Immer aber sind sie ein Teil von mir.

Auch mal schön...

..wenn frau solche Zeilen in einer Nachricht liest:

dann liegt das nur daran,
dass mir immer die Hände zittern,
wenn ich an Dich schreibe
und TOTAL aufgeregt bin ;-)


Lieber Schreiberling(!) vielen Dank für deine Aufgeregtheit, aber du musst nicht aufgeregt sein. Wenn du mir schreibst, dann doch nur weil geschriebene Worte viel mehr aussagen können!

Eins ist auf alle Fälle klar, du bist kein Bug ;-)

Liebe gibt Kraft

Justus und ich gingen nach dem Musical noch auf einen Drink in die Hotelbar und wollten danach sofort ins Bettchen gehen. An der Bar fiel mir ein großgewachsener Typ auf, er saß vor einem Glas Whisky und starrte in die Leere. Er sah auf seine Art attraktiv aus und machte einen leicht melancholischen Eindruck. Ein Familienvater der seine Sorgen einen Tag vor Weihnachten in Alkohol ertränken wollte? Justus bestellte uns zwei Singapore Sling und wir prosteten uns zu. Wir standen sehr eng an der Bar und ich konnte sein After Shave riechen und seine kleinen Grübchen um den Mund sehen. Ich küsste ihn ganz leicht und nahm noch mehr von seinem wundervollen Duft in mich auf. Seine Arme legten sich um meine Hüfte und er zog mich an sich heran und wir küssten uns intensiv und voller Leidenschaft. Seine Hand streichelte über meinen Po und ich ließ ihn gewähren.

Der melancholische Trinker ging an uns vorbei und ich konnte sehen wie er mir bei einem Blick zurück tief in die Augen sah. Seine Augen hatten einen traurigen leeren Blick. Ich warf ihm einen kleinen Kuss zu und Justus schaute mich schräg an und griff fest zu. Wir tranken noch einige Cocktails und machten uns dann auf den Weg in die Suite. Justus fummelte bereits im Aufzug an mir rum und ich konnte es kaum abwarten seinen Körper endlich wieder spüren zu können.

Wir liebten und innig und intensiv, ich liebkoste meinen Justus wie ich es noch nie getan hatte, denn der Stress der letzten Wochen hatten meine Libido auch in Mitleidenschaft gezogen und nun konnte ich endlich wieder von Herzen lieben und mich vergnügen. Sex mit Justus ist wundervoll, er streichelt und küsst, er liebt und gibt, er nimmt und verlangt, aber er ist immer rücksichtsvoll und kennt meinen Körper und behandelt mich immer wie als ob er mich auf Händen tragen würde, selbst wenn wir im Bett liegen.

Ich wachte mitten in der Nacht auf und konnte erkennen, dass die Suitetür einen Spalt offenstand. Es wunderte mich und ich stand auf und ging zur Tür. Justus schlief und auf dem Hotelflur konnte ich nichts erkennen. Offenbar hatten wir die Tür nicht korrekt geschlossen.

Plötzlich hörte ich ein leises Wimmern vom Ende des Gangs. Ich ging zurück ins Zimmer zog meinen Bademantel über und ging Richtung des Geräuschs. In einem Sessel am Ende des Flurs saß der Mann von der Bar. Er schaute traurig auf den Boden und weinte. Ich hockte mich vor ihn, sah ihn an und wischte spontan seine Tränen mit dem Ärmel des Bademantels ab. Seine traurigen Augen sahen mich an und er fragte mich ob er mich küssen dürfe, sein Herz sei leer, seine Seele verlassen und er habe ihn meinen Augen soviel Gutes gesehen.

Ein merkwürdiger Wunsch, aber ich erfüllte ihm diesen Wunsch und küsste seine von Tränen benetzten Lippen. Ein Hauch eines Lächelns huschte über sein Gesicht, ich stand auf und fragte was los sei. Mit stockender Stimme begann er mir von seiner Frau, seinen Kindern und seiner Familie zu erzählen. Er hatte in nur einer Nacht alles verloren, und nur weil er ein einziges Mal seinen Wünschen freien Lauf gelassen hatte. Er hatte Urlaub in den Bergen machen wollen und seine Frau mit den Kindern wollte wie immer in die Karibik zum Segelurlaub. Ein Frachter hatte die kleine Segelyacht vor St. Barths gerammt. Seine ganze Familie hatte er in dieser Nacht verloren und er kletterte mit einer Jungendfreundin auf dem Jungfraujoch herum. Es sind seine ersten Weihnachten ohne seine Familie erzählte er mir und er würde sich so einsam fühlen. Als er mich und Justus sah, und wie wir uns vertraut angesehen hatten, da sei alles aus ihm herausgebrochen.